Eine Ode an Einstein

hallo leutz,

so, heute ist der große tag, meine erste geschichte kommt heute rein, eine leider etwas traurige geschichte und sie lautet.

Es war einmal.....

ein kleines, wirklich putziges tierchen, es stank immer ein bisschen, aber dies spielte keine rolle, denn alle hatten es sehr lieb.Dem tierchen ging es sehr gut, denn es wohnte in einem wunderschönen verzauberten wald, der von vielen wunderlichen gestalten bewohnt wurde, hexen, magiern, elfen, feen, trollen und gnomen.Alle verwöhnten das tierchen und taten ihm gutes, wo sie nur konnten.Eines wunderlichen tages ging das tierchen auf erkundungstour, denn es kannte nur einen kleinen teil des waldes und das knusperhäuschen, welches es mit drei hexen bewohnte.Die hexen ermahnten das tierchen, sich nicht allzu weit vom knusperhäuschen zu entfernen, da der wald in manchen teilen sehr undurchdringlich und nachts sehr gefährlich sei, da bei nacht viele schwarze und bösartige kreaturen unterwegs seien, doch das tierchen hörte schon gar nicht mehr hin, es war viel zu aufgeregt und sein kleines herz pumperte schon ganz stark vor abenteuerlust.So machte es sich völlig sorglos auf den weg und hatte die warnungen seiner drei beschützerinnen nach kurzer zeit wieder in die welt der vergessens verdrängt.Es war ein wunderschöner herbsttag, die warme septembersonne schien golden auf den waldboden hinab, der schon mit rot-braunem herbstlaub bedeckt war.Das tierchen lief munter durch den wald;es begegnete vielen freunden, doch die zeitverging schnell - der tag neigte sich dem ende zu und die goldene sonne sank langsam den horizont hinunter.Doch das liebe tierchen bemerkte von all dem nichts, denn es gab viele neue pfade zu entdecken und in diesem teil des waldes war es noch nie gewesen, aber langsam spürte es müdigkeit in seinen beinen und legte sich in ein fuchsloch, um ein wenig zu dösen.Stunden später erwachte es inmitten von dunkler schwärze;die nacht war über es hineingebrochen.Es lauschte angsterfüllt den unheimlichen nachtgeräuschen, die es nun umgaben - ein einsamer schrei eines käuzchens, das dumpfe knacken alter zweige und das leise flüstern der bäume, dem man nur nachts lauschen kann;sie erzählten sich alte geschichten.Das tierchen wurde von wilder panik gepackt, denn nun fielen ihm auch die ermahnungen der drei hexen wieder ein;es musste schleunigst zurück ins warme heim.Es drehte sich um;aus dem dunklen fuchsbau beobachtete es ein stechend rotes augenpaar.Das tierchen stieß einen quiekenden schrei aus und lief auf seinen kleinen beinchen davon, so schnell sie ihn trugen.Als es nach draußen gelangte, drangen die nächtlichen geräusche in sein furchtsames herz wie kalte dolche; von weit her erklang das heulen eines wolfes und der volle mond war von grauen wolkenschwaden verhangen.Das tierchen lief wie von furien gehetzt; es versuchte verzweifelt, seinen heimweg zu finden, doch plötzlich schienen die bäume ihm den weg zu versperren.Es stolperte über eine baumwurzel und mit tränen in den kleinen schwarzen knopfaugen schlug es erschöpt einen anderen weg ein, doch etwas großes schien ihm zu folgen....plötzlich vernahm es ein leises grollendes knurren hinter sich, doch es wagte nicht, sich umzudrehen....es lief nur noch schneller, doch die bestie kam immer näher.Schließlich gelangte es an einen reißenden schwarzen fluss.Dieser stellte es vor die wahl:springen oder von der bestie zerfleischt zu werden.Wie von dämonen gehetzt sprang das kleine tierchen in die tosenden fluten, in der hoffnung, sich so vor dem ungeheuer retten zu können, doch die flut riss es zu sehr in die unergründlichen tiefen.Es wurde bewusstlos; am nächsten morgen wurde es leblos an eine kleine bucht getrieben;der reissende fluss hatte es getötet.Die hexen durchkämmten den gesamten wald nach ihrem geliebten tierchen;endlich fanden sie den geschundenen leblosen körper am fuße des flusses liegen,Die trauer war groß und klagende stille legte sich über den wald.Die hexen begruben das tierchen an einer wegkreuzung und malten in stiller trauer drei kreuze in den waldboden, dort, wo sie es begraben hatten und manchmal, in ruhigen momenten und vollmondnächen kann man die seele des tierchens noch flüstern hören, wenn es den bäumen sene leidensgeschicht klagt....

 

so, dies ist die traurige geschichte des kleinen lieben tierchens....die hexen vermissen es sehr.

greetz an alle

eine der geschichtenerzähler 

5.10.06 19:34

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